Biographie Ida Kobel
Lebensweg
Ida Kobel wurde in einem Weiler am Eingang der Via Mala geboren. Sie wuchs als Bauerntochter eng verbunden mit der Natur auf. Diese Naturverbundenheit prägt noch heute ihr Schaffen. Schicksalhaft war für die Künstlerin die Begegnung mit Fredi Kobel. Ihm hatte sie den Zugang zur Malerei zu verdanken. Kennengelernt hatte sich das Künstlerpaar bei einem Kuraufenthalt in Arosa. «Er war mein Kurschatten», erzählte Ida Kobel immer wieder und mit einem verschmitzten Gesichtsausdruck.
Dieser Schatten wich ihr über 50 Jahren nicht mehr von der Seite. Fredi Kobel war Idas Fürsprecher, Förderer und Bewunderer. In einer Ausbildung in Paris bei André Lhote holte sie das Rüstzeug für Bildgestaltung. Am liebsten malte sie in der Natur, spontan, aus dem Bauch, aus dem Herzen. Dabei liess sie ihrer Freude an Farben freien Lauf. Von Sri Lanka, wo sie mit ihrem Ehemann Fredy Kobel so oft wie möglich weilte und alles, was ihr begegnete, gemalt hatte, stammten einige ihrer Bilder.
Ein Olivenzweig reichte schon, um in ihren Bildern die südliche Stimmung eines Gartens zu vermitteln. In einigen ihrer Bilder widerspiegelte sich das Leben am Ufer des Meeres: Ein abgestelltes, gelbes Segelboot, daneben quer gelegt ein rotes Fischerboot und dahinter ein in zarten rosa-violetten Tönen gefärbter Himmel voller Licht. Keine Menschen, nur ihre Spuren in der wunderschönen Natur.
Hommage an die Natur
Sonne, Luft, Meer: Blau in allen Nuancen,
man kann die Wellen hören, die Luft voller Salz spüren.
Ida Kobel
